Gemeinsam für unser Sommerbad – ein kleiner Appell

Unser Sommerbad in Fischeln soll ein Ort sein, an dem sich alle wohlfühlen – sauber, gepflegt und einladend. Umso trauriger macht es uns, wenn wir immer häufiger mutwillige Beschädigungen und Verschmutzungen feststellen müssen.
Die Bilder zeigen nur einige Beispiele der letzten Zeit: einen mutwillig zerstörten Toilettendeckel, aufgeklebte Sticker an Wänden, Fensterscheiben und einer Deckenleuchte sowie einen frisch gepflanzten Baum, der mitsamt seines stabilen Holzpfahls umgetreten
wurde. Solche Schäden sind nicht nur ärgerlich – sie treffen uns als Verein und alle Besucher
gleichermaßen.

Unser Sommerbad wird – mit Ausnahme der Reinigung der Sanitäranlagen sowie der Arbeit von Bademeistern und Kassenpersonal – vollständig von ehrenamtlichen Mitgliedern gepflegt und instand gehalten. Ob Vorstand, Beirat oder einfaches Vereinsmitglied: Viele engagierte Menschen investieren ihre Freizeit, um das Gelände zu pflegen, kleinere Reparaturen durchzuführen, Mülltonnen zu leeren und für Ordnung zu sorgen.

An dieser Stelle möchten wir allen Ehrenamtlichen von Herzen Danke sagen. Es ist längst nicht selbstverständlich, so viel Zeit und Engagement für die Gemeinschaft einzubringen. Ohne euren Einsatz wäre ein Betrieb unseres Sommerbads in dieser Form nicht möglich. Ihr sorgt Tag für Tag dafür, dass sich tausende Besucher über die Saison hinweg in einer gepflegten und schönen Anlage wohlfühlen. Dafür gebührt euch großer Respekt und unser aufrichtiger Dank.
Mit diesem Beitrag möchten wir niemanden verurteilen, sondern zum Nachdenken anregen. Jeder kann mit kleinen Gesten dazu beitragen, dass unser Sommerbad für alle ein schöner Ort bleibt. Dazu gehört es, den eigenen Müll in die zahlreichen Mülltonnen zu entsorgen, Einrichtungen pfleglich zu behandeln und auf die Natur Rücksicht zu nehmen.

Ebenso wichtig ist der respektvolle Umgang miteinander. Ein freundliches Miteinander, gegenseitige Rücksichtnahme und Respekt sollten selbstverständlich sein. Dazu gehört auch, andere Badegäste nicht durch Lärm, Rauch oder unangemessenes Verhalten zu belästigen und sich auf den Schwimm- und Liegeflächen so zu verhalten, dass sich alle wohlfühlen können.

Ein weiterer Wunsch ist uns der respektvolle Umgang mit unserem Kassenpersonal und insbesondere unseren Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern. Bitte folgt ihren Anweisungen – sie dienen ausschließlich der Sicherheit und Gesundheit aller Badegäste. Ob bei kleinen Hilfeleistungen oder im Ernstfall: Jeder kann einmal auf ihre Unterstützung angewiesen sein. Vielen Dank an unser gesamtes Kassen-, Aufsichts- und Rettungsschwimmer-Team für euren täglichen Einsatz!

Mutwillige Beschädigungen und Vandalismus verursachen leider erhebliche zusätzliche Kosten. Neben den ohnehin steigenden Ausgaben für Personal, Reinigung und den laufenden Betrieb kommen immer wieder Kosten für Reparaturen und Ersatz hinzu. Im schlimmsten Fall kann das dazu führen, dass Eintrittspreise erhöht werden müssen. Genau das möchten wir vermeiden. Unser Ziel ist es, das Sommerbad auch weiterhin zu möglichst günstigen
Eintrittspreisen für alle anbieten zu können.

Sollte einmal etwas beschädigt werden – sei es versehentlich oder weil ein Defekt entdeckt wird – bitten wir darum, uns einfach am Bademeisterstand Bescheid zu geben. Niemand muss Angst haben, wenn aus Versehen etwas kaputt geht. Fehler können passieren. Was uns traurig und zugleich sprachlos macht, ist die mutwillige Zerstörung oder Verschmutzung unseres gemeinsamen Sommerbads.
Wir wünschen uns, dass jeder einmal einen Moment darüber nachdenkt, wie wir mit unserem
Umfeld und miteinander umgehen. Wenn jeder seinen Müll entsorgt, Rücksicht auf andere nimmt, sorgsam mit den Einrichtungen umgeht und Schäden meldet, profitieren am Ende alle davon: Das Sommerbad bleibt sauber, gepflegt und bezahlbar – und unsere Ehrenamtlichen erfahren die Wertschätzung, die sie mehr als verdient haben. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass unser Sommerbad in Fischeln auch in Zukunft ein Ort bleibt, auf den wir alle stolz sein können.

 

L. Bachmann